Chania

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Chania im Westen Kretas ist die ehemalige Hauptstadt (1841-1971) und mit etwa 60.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Insel. Sie liegt etwa 100 km westlich der heutigen Haupstadt Heraklion. Östlich des Stadtgebiets befindet sich die Souda-Bucht, der Fährhafen der Stadt, von dem aus täglich Schiffe die Insel in Richtung Athen verlassen. Nordöstlich der Stadt, etwa 12 km, liegt der internationale Flughafen.
File 198An die Blütezeit unter den Venezianern erinnert vor allem der im 16. Jahrhundert erbaute Hafen mit Bastion, Arsenal und Leuchtturm. Die Paralia, die Uferpromenade, ist von zahlreichen Cafés und Restaurants gesäumt. Aus der türkischen Besatzungszeit stammt die Janitscharen-Moschee, die „Ufer-Moschee“ am Kai.

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Besonders sehenswert ist die von den verschiedenen Besatzungsmächten geprägte Altstadt. Im Topanas Viertel stößt man auf ein Architekturgemisch, das sowohl den osmanischen als auch den venezianischen Baustil vereint. Bedeutende Kirchen sind die Kirche Agios Nikolaos, Agii Anargyri und die venezianische Kirche San Francesco, in der heute das Archäologische Museum untergebracht ist.

Außerdem lohnt sich ein Besuch des Kastelli-Viertels. Auf diesem Hügel oberhalb des Hafens befand sich der Vorläufer der heutigen Hafenstadt. Einige Teile der alten Stadtmauer sind hier noch zu besichtigen und der Ausblick auf die unterhalb liegende Stadt sollte den Aufstieg wert sein.

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Aber auch für Badeurlauber ist die Stadt Chania als Ferienziel geeignet. Westlich der Stadt bei dem Stadtviertel Nea Chora befindet sich ein schöner Sandstrand. Nea Chora ist aus dem Stadtzentrum mit einem 20 minütigen Fußmarsch zu erreichen. Orientiert man sich noch weiter nach Westen, folgen weitere Strände, allerdings bis jetzt kaum touristisch erschlossen.