Malia

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Die Küstenstadt Malia liegt etwa 35km östlich der Hauptstadt Heraklion. Ihre Bucht gehört zu den bedeutendsten Badeküsten Kretas, dementsprechend hoch ist aber auch der touristische Einfluss. Malia ist einer der Party-Orte auf der Insel Kreta. Hier sind zahlreiche Hotelbauten, Restaurants und Nachtclubs. Überwiegend Jugendliche verbringen hier ihren Urlaub, die meisten sind auf Spaß, laute Musik und einen gelungenen Party-Uralub aus. Briten, Skandinavier und Deutsche sind am meisten vertreten. Ein sehr großer Anteil der Bars und Clubs befindet sich an der etwa 1,5 km langen Straße, die vom Ort an den Strand führt. In der Hauptsaison wird hier jeden Abend kräftig gefeiert.

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Der Strand von Malia ist zwar schön, allerdings im Sommer überfüllt. Wer die typisch griechischen Tavernen sucht wird in Malia kaum fündig werden. Hier haben sich die allseits bekannten Fast-Food-Ketten aus aller Welt in das Straßenbild eingegliedert. Lediglich im eigentlichen Orstkern, weiter oberhalb des Strandes, kann man das griechische Leben wiedererkennen. Hier werden noch Bananen verkauft, für die Malia bekannt ist. Die Bananen sind kleiner als wir es gewohnt sind und schmecken besonders süßlich. Östlich von Malia gelangt man zu der Ausgrabungsstätte des minoischen Palastes von Malia. Er entstand ebenfalls wie die Paläste Knossos und Phaistos um 1900 v. Chr. Nach der Zerstörung um 1700 v. Chr. bestand der zweite Palast bis etwa 1450 v. Chr. Die heute sichtbaren Überreste gehören also in die jüngere Palastzeit, sie bestehen aus lokalem Sand- und Kalkstein.